Posts Tagged ‘Gender-Theorie’

Asterix und Obelix in der Universität

So ein wenig sieht sie aus wie dänisches Möbeldesign: natur-gegerbt, unlackiert und leider auch völlig fad. Die Rede ist von Professorix Lann Hornscheidt, die sich das X an ihren Professorentitel geheftet hat, weil sie in der Ansprache weder als Männlein noch als Weiblein apostrophiert werden möchte. Und da das scheinbar einer großen Menge ihrer Studenten so geht – im Interview spricht sie von der unglaublichen Anzahl von zwölf ihrer Studentix (die Humboldt-Universität zu Berlin hat ca. 40.000 weitere Studenten) – hat er/sie/es das X erfunden. Dass es nach Asterix und Obelix klingt, macht die Sache unfreiwillig etwas komisch, aber Humor scheint nicht die Stärke von Lann Hornscheidt zu sein.

Nun hat Lann Hornscheidetx (ich traue mich gar nicht, sie mit einem ihrer Geschlechter anzusprechen) Spiegel-Online ein Interview gegeben. Da sagt er/sie/es:

„Auch in der Biologie können Sie keinen eindeutigen Schnitt machen. Bei welcher körperlichen Ausprägung fängt eine Frau an? Wo ein Mann? Das sind immer soziale Konstrukte.“

Aber Lannchen, Du weißt doch, dass das wirklich ausgemachter Quark ist. Auch wenn Du dir damit einen schönen Lebensabend machen kannst, weil die EU und andere Gender-Töpfe diesen Schwachsinn finanzieren, richtiger wird er dadurch nicht. Die Natur weiß sehr genau, wo Weiblein aufhören und Männlein anfangen. Read On…

Zeig mir dein Klo und ich sage dir, wer du bist

limelight

Kürzlich hat die Evangelische Kirche eine Forderung der Grünen übernommen, öffentliche Toiletten zu gender-mainstreamen, was nichts anderes bedeuten soll, als die Bezeichnung für Männlein und Weiblein an den Toilettentüren abzuschaffen, auf dass alle ein gemeinsames Klo besuchen sollen. Von wegen Vielfalt und Antidiskriminierung und so.

Nun kann man sich fragen, was eine Kirche auf den Scheißhäusern dieses Landes verloren hat, sollte dabei aber im Hinterkopf behalten, dass das Programm des Gender-Mainstreaming offiziell als Europäische Richtlinie von der EU verabschiedet wurde und ergo alle Nationalregierungen und ihre staatlich subventionierten Interessensverbände dazu aufgerufen sind, die Richtlinien in die Tat umzusetzen. Dass sich die evangelische Kirche wiederum besonders herzhaft mit dem Thema befasst, liegt offensichtlich daran, dass der mehrmalige tägliche Klogang zu einer religiösen Befreiungstat umgedeutet werden soll.

So wie sich der Moslem fünfmal am Tag gen Mekka verneigt, soll der Protestant fünfmal am Tag das Wasserlassen mit einem religiösen Bekenntnis zu mehr Toleranz und Antidiskriminierung verbinden. Auch eine Art religiöses Ritual, dem man anhängen mag.

Mich persönlich erinnert die Videobotschaft der Evangelen an eine der legendärsten Discotheken meiner Adoleszenz in New York. Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Klogang im berühmten Limelight (Foto), das vormals eine Kirche gewesen war und im New York der 80er Jahre zu einem Tanztempel umfunktioniert wurde, wo ebenfalls die korrekte Zuordnungsbeschilderung abgeschafft worden war und man, egal durch welche der beiden Türen man hindurchschritt, in einen großen Raum kam, in dem sich Frauen, Männer, Transvestiten, Transsexuelle und was es sonst noch in der New Yorker Nachtwelt so geben mochte, prächtig amüsierten. Meist stand ein Fotograf mit einem Papagei an einer der Toilettenwände und lichtete die Partywütenden auf Wunsch gegen eine Gebühr von 5 Dollar auf Polaroid ab. Über den Rest des Geschehens decke ich aus Jugendschutz den Mantel des Schweigens. Read On…

Von der Abschaffung der Biologie

Die Truman Show ist eine bitterböse Hollywood-Satire von 1998, in der der Protagonist Truman Burbank (gespielt von Jim Carrey) hinter die große Lüge seines eigenen Lebens kommt. In Wahrheit lebt er nämlich kein selbstbestimmtes Leben, sondern spielt nur die Hauptrolle in einer Fernsehserie, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Leben eines Menschen von Geburt an zu dokumentieren und 24 Stunden täglich live im Fernsehen zu präsentieren. Seine vermeintlichen Freunde, seine Eltern, seine Frau, sein Arbeitsplatz, ja die gesamte Stadt – alles wurde ausschließlich dafür erschaffen, ihm ein normales Leben vorzugaukeln. Als Truman Burbank schließlich hinter den Schwindel kommt, entscheidet er sich, die künstliche Welt unter Schmerzen und gegen die Widerstände des Filmproduzenten zu verlassen. Bevor er hinter den großen Vorhang, der die Grenze seiner bisherigen Welt war, geht, zitiert er den Spruch, den er bei jeder Begrüßung im Film sagt: „Guten Morgen… Oh, und falls wir uns nicht mehr sehen sollten, guten Tag, guten Abend und gute Nacht!“ Read On…

Wo Natur auf einmal nicht mehr sein darf

Wir kennen die Grünen als Partei, die sich den Schutz der Natur, die Bewahrung der Schöpfung und den Frieden auf Erden auf die Fahnen geschrieben hat. Zwar zeigt der USP der Grünen bereits deutlich religiöse Züge, aber natürlich darf jede Erweckungsbewegung in Deutschland predigen, was sie will. Die meisten dieser Bewegungen haben übrigens die Bibel oder den Koran in der einen Hand, wenn sie mit der anderen den moralischen Zeigefinger heben. Diesen altmodischen Fehler begehen die Grünen nicht.

Die Grünen trennen sehr genau zwischen der göttlichen Schöpfung, die sie Natur nennen, und dem sündhaften Menschen, dem jede Gottähnlichkeit abzugehen droht. Die unschuldig-jungfräuliche weil unberührte Natur ist unbedingt zu bewahren und es gibt nichts Read On…