Weimarer Verhältnisse im Kopf

3.Reichstreff.RFB Berlin 1927 / Pieck Berlin, 5./6. Juni 1927. 3. Reichstreffen des RFB (Rotfront- kämpferbund). - Polizei löst gewaltsam eine Demonstration auf (rechts mit Armbinde: Wilhelm Pieck). - Foto.

In den 50er Jahren entwickelte der US-Psychologe Lion Festinger die Theorie der kognitiven Dissonanz. Sie beschreibt die Funktionsweise, wie es uns Menschen gelingt trotz widersprüchlicher Erkenntnisse an unseren Grundüberzeugungen, die wir als harmonisch und stimmig erleben, festzuhalten. Allen Tatsachen zum Trotz. Das Beispiel, an dem Festinger seine Theorie festmachte, war das einer Weltuntergangssekte in den USA. Wikipedia schreibt dazu:

„In den 1950er Jahren gab Marian Keech (eigentlich Dorothy Martin) aus Salt Lake City an, Nachrichten von der Außerirdischen „Sananda vom Planeten Clarion“ zu empfangen. Sie scharte in Wisconsin (USA) eine Sekte um sich, die ihren Vorhersagen glaubte, eine gewaltige Flut werde alle Menschen auf der Erde töten und nur die Sektenanhänger würden von fliegenden Untertassen gerettet. Als die prophezeite Flut ausblieb, sah sich die Gruppe der Lächerlichkeit preisgegeben. Statt das Versagen ihrer Führerin zu akzeptieren und sich von ihr abzuwenden, sahen sich die Anhänger in ihrem Glauben nur umso mehr bestärkt. Sie behaupteten, ihre Gebete hätten Gott umgestimmt, und versuchten mit einem Mal fieberhaft, andere Leute zu ihren Ansichten zu bekehren.“

Nun kann man die gewaltige Flut der Marian Keech problemlos durch das Waldsterben, die Klimakatastrophe oder durch das Merkelsche „Wir schaffen das“ ersetzen und hat eine interessante Analogie zu dem momentan grassierenden alltäglichen Wahnsinn. Der immer noch quietschlebendige Wald wird dann als Kollateralnutzen des Alaramismus und des neuen Umweltbewusstseins verkauft; das fehlende Ansteigen der Welttemperatur der letzten 15 Jahre trotz immer weiter steigendem CO2-Ausstoß wird einfach durch das Argument der „Ruhe vor dem Sturm“ weggewischt; und je offenkundiger die Probleme mit dem, was wir schaffen sollen, werden, desto lauter und schriller wird die moralische Empörung derjenigen, die daran unbedingt festhalten wollen. Von Defätismus war bereits die Rede, ganz so als würden wir uns in den Kampfhandlungen des Ersten Weltkriegs befinden.

Das Überraschende an der Theorie der kognitiven Dissonanz besteht in dem Nachweis, dass der Mensch stark genug ist, seine Überzeugungen niemals ändern zu müssen und dass die Vernunft und die sachliche Argumentation zu schwache Reize sind, wenn es um die Anpassung der eigenen Weltanschauung geht. Hat man eine bestimmte Grenze der fast schon religiösen Inbrunst überschritten, werden selbst die widersprüchlichsten Fakten vom System der Selbstrechtfertigung geschluckt. „Erklär mal einem Idioten, dass er ein Idiot ist“ (Dieter Bohlen), umschreibt den Tatbestand recht unwissenschaftlich, aber treffend.

Und die Dissonanzen treten momentan mit Macht zutage. Da verwundert zu allererst, dass uns Deutschen von der eigenen Bundesregierung die Fähigkeit zum Schutz unserer Außengrenzen abgesprochen wird, während unsere für ihre Spitzentechnologie und ihren Ausbildungsstand viel gerühmte Wirtschaft einem nicht gerade demokratischen Musterland wie Saudi Arabien die hocheffizienten Grenzanlagen zu bauen und zu sichern hilft, um eben diese Flüchtlinge, die zu uns strömen, von jenen fernzuhalten.

Nicht wirklich auflösbar ist auch der Glaube an ein „Wir schaffen das!“, während wir Grenzsicherung und Terrorabwehr als schlichtweg nicht machbar ablehnen. Warum schaffen wir das eine, das noch nicht einmal im Genauen definiert wird, das andere, das man recht leicht eingrenzen könnte, aber nicht?

Zur deutschen Staatsräson gehört bekanntlich ein wie auch immer diffuses „Wehret den Anfängen“ und „Nie wieder Judenhass!“, aber die meisten verschließen ihre Augen bewusst vor dem Problem, dass wir uns gerade Millionen von streng antisemitisch Sozialisierten ins Land holen (1). Es scheint eine Art Vermutungsverbot zu bestehen, wenn es um die zukünftigen Probleme mit den unkontrolliert Eingewanderten geht, was natürlich das „Nie wieder!“ zu einer wohlfeilen Farce werden lässt.

Auch wenn es niemand offen ausspricht: es gibt guten und es gibt bösen Alarmismus. Der Alarmismus, wenn er das Klima, die Atomkraft, Gen-Food oder TTIP betrifft ist eine „berechtigte Sorge“, während der Alarmismus „voll Nazi“ ist, wenn es um den Moloch Europa, den Islam oder den gesellschaftlichen Frieden geht.

Die Krise, die wir im Moment erleben, ist ja schon lange keine Krise von Einwanderung und Asylrecht mehr, sondern eine des Staatsversagens, in dessen Angesicht so fragwürdige Gestalten wie Orban, Putin, Le Pen oder Björn Höcke als attraktivere Counterparts zu Martin Schulz, Juncker, Merkel oder Ralph Stegner erscheinen. Man könnte dieses Phänomen auch die „Weimarer Republik im eigenen Hirn“ nennen. Denn das Fatale am anschwellenden Bocksgesang des Alarmismus und der Inbrunst ist die damit einhergehende Frontenbildung, die man inzwischen überall – in der Politik, auf der Straße, in den sozialen Netzwerken, aber eben auch in der eigenen Seele – erleben kann. Die Aufgeregtheit der einen führt dann zu Trotzreaktionen bei den anderen. Und umgekehrt.

Die gewaltige Flut der Marian Keech kann genauso leicht auch durch die immer schriller werdenden Töne in der Asyldebatte ersetzt werden. Ersetzt man das Weltenende durch „Abschaffung Deutschlands“ oder durch das „Ende der Volksidentität“ hat man das gleiche Geraune und die gleiche Angst, die unsere Freunde von der Klimakatastrophen-Front an den Tag legen. Diese Feststellung ändert ja nichts an der Tatsache, dass die momentan abgewickelte Krise der Arroganz der Macht geschuldet ist und den demokratischen Prinzipien Hohn spricht. Aber dieser Drops ist nun gelutscht und sich in ihn zu verbeißen und ständig auf ihm rumzukauen, ist wie das Verhalten schlechter Verlierer. Schluss mit der Empörung!

Verzeihen ja, Vergessen nie! sollte das Motto lauten. Vergessen wir Sigmar Gabriel sein widerliches „Pack“ nicht. Vergessen wir Heiko Maas seinen vorauseilenden Gehorsam dem Islam gegenüber nicht. Vergessen wir Horst Seehofer seine ständigen Landungen als Bettvorleger nicht. Vergessen wir Katrin Göring-Eckart ihre frömmelnde Freude über viele neue Menschengeschenke nicht. Und vergessen wir Frau Merkel ihre unsägliche Arroganz in der Fratze des Freundlichen nicht. Niemals. Aber verzeihen wir ihnen, denn das politische Personal ist das Abbild des Volkes. Und ein anderes gibt es nicht.

Wer zweifelt schon ernsthaft daran, dass es trotz vielleicht zweistelliger AfD bei der nächsten Bundestagswahl 2017 für eine Große Koalition wieder reichen wird? Vielleicht sogar unter Beteiligung der Grünen. Vielleicht sogar weiterhin mit einer Kanzlerin Merkel, so dass sich am Feudalismus der deutschen Demokratie nichts ändern dürfte. So sind wir halt, wir Deutschen. Oder wie es Henryk Broder kürzlich in einem SPIEGEL-Interview formulierte: „Ein geduldiges, opferbereites, teilweise sogar blödes Volk.“

„Behandle die Menschen nicht wie Idioten, denn sonst benehmen sie sich wie Idioten!“ In keinem anderen Satz ist das liberale Credo besser zusammengefasst. Und wir Deutschen benehmen uns wie Idioten, weil wir gewohnt sind, von den Herrschenden wie Idioten behandelt zu werden. Und wir wählen die Herrschenden, weil sie uns versichern, uns weiterhin wie Idioten zu behandeln.

Oder gibt es Parteien in Deutschland, gibt es Politiker, die ihre Wähler nicht wie Idioten behandeln, sondern ein Interesse an ihrer Mündigkeit haben? Die ihnen ihren „pursuit of happiness“ selbst überlassen, auf dass er ohne staatliche Lenkung gedeihen möge? Die ganz entspannt davon überzeugt sind, dass, wenn jeder das macht, was er am besten kann, die unsichtbare Hand eines unbekannten Gottes schon alles zum Guten richten werde? Die keinen volkserzieherischen Auftrag meinen ausführen zu müssen? Die nicht in jedes Empörungshorn tröten, wenn es um die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner geht? Die keine apokalyptischen Schauerbilder an die Wand malen müssen, um noch mehr staatliche Lenkung zu rechtfertigen? Die unsere westliche Lebensweise verteidigen, statt sie ständig geißeln zu wollen? Die vor allem dazu stehen, dass das Wesen des Politikers darin besteht, an die Macht zu kommen und an der Macht zu bleiben, aber keinen religiösen Auftrag zu haben. Und die genau darüber lachen können? Denn das täte heute Not.

Sachdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen.

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(1) Erinnert sich noch jemand an das kleine palästinensische Mädchen, das so gerne in Deutschland bleiben wollte und in Merkels Anwesenheit so herzzerreißend weinte? Der nächste von ihm geäußerte Wunsch war, dass Israel von der Landkarte verschwinde.

Oder an den in Syrien und im Libanon bekannten Sänger Fayez Hainoun, der inzwischen als Flüchtling in Deutschland gegenüber Asylgegnern klarstellt, dass er Hitler sehr bewundere. Als dann jene, von Biodeutschen gemeinhin als Nazis Geschmähte, ihm erklären wollen, dass Hitler nicht gut gewesen sei, lässt Fayez Hainoun den wahren Grund durchblicken, warum wir Deutschen in islamischen Ländern so beliebt sind: „Ja, es war doch gut, dass er die Juden umbrachte!“

9 Kommentare

  • „fragwürdige Gestalten wie Orban, Putin, Le Pen oder Björn Höcke“

    Schön und gut. Ihre Meinung. Jetzt fehlt mir als Historiker eigentlich nur noch die Begründung der Fragwürdigkeit. Für mich ist jeder Sozialist fragwürdig. Warum, kann ich dezidiert begründen. Ob Putin internationaler Sozialist (geblieben) ist, mal dahingestellt. Er könnte ja nationaler Sozialist geworden sein. Dafür gibt es aber noch keinen greifbaren Beleg. Le Penn’s sind es sicher; allerdings mehr in der nationalen sozialistischen Variante. Über die anderen „Gestalten“ ist eigentlich nichts sozialistisches bekannt. Erklärung bitte.

    • Ich verenge „fragwürdig“ nicht auf ausschließlich sozialistisch. Ein Beispiel: die Politik der USA der 80er Jahre in Mittel- und Südamerika ist in meinen Augen höchst fragwürdig. Ich denke, mit Sozialismus diese Politik zu umschreiben, würde am Fragwürdigen vorbeigehen. Zu Höcke: seine Argumentation ist stark völkisch geprägt. Das ist nicht Nazi, sondern einfach reaktionär. „Volk“ im Deutschen ist einer dieser metaphysischen Begriffe, die ich für verfehlt halte. Er hat etwas mit Schicksalsgemeinschaft, Gottes Willen und Vereinheitlichung zugunsten eines höheren Zwecks zu tun. Mal abgesehen von dieser fiebrig-missionarischen Art, mit der Herr Höcke auftritt. Ich würde mir wünschen, dass so einer in der Bundespolitik keinen Fuß fasst.

      Ein ähnliches „völkisches Reinheitsgebot“ verfolgt auch Viktor Orban, der, wenn ich das recht erinnere, bereits vor Jahren von der „magyarischen Rasse, die in Gefahr“ sei, sprach. Dass er mitten in der Ukraine-Krise Putin nach Ungarn einlud, nehme ich ihm nachhaltig übel.

      Reicht das?

  • „Reicht das?“

    Nö.

    „Das ist nicht Nazi, sondern einfach reaktionär.“

    Richtig: Nicht Nazi. Falsch: reaktionär. Im Gegenteil: Völlig natürlich. Es sei denn, man bezeichnet sich als Deutscher. Ich tue dies in diesem Falle ausdrücklich nicht, sondern schreibe hier als Schweizer. Und die Schweiz ist ein Sonderfall. Obwohl hier ganz unverhohlen mit dem „Schweizervolk“ Politik betrieben wird. Für alle Völker um Deutschland herum (mit Ausnahme Österreichs – weil tatsächlich kein indigenes „Volk“) ist der Begriff Volk klar definiert und unantastbar. Es wäre interessant zu erfahren, welche Völker Sie benennen könnten , welche nichts sehnlicher wünschen, als in einer undefinierbaren Suppe aufzugehen.

    Die versuchte Verunglimpfung „völkisch“ markiert/ermöglicht lediglich den Fluchtpunkt aus sozialistischer Schuld der Vorfahren.

    Ich glaube (nicht geprüft) daß in den frühen 80’er Jahren in den USA „demokratische“ Präsidenten zugange waren, die dann von Regan (Republikaner) abgelöst waren. Demokraten in den USA für sozialistische Zwangsbeglückung. Bis heute.

    • Zum letzten: Reagan war von 1980 bis 1988 Präsident der USA (also Inauguration 1981, Übergabe an Bush 1989).

      Zum Volksbegriff: nach Jahrhunderten von Kolonisierung, Einwanderung und EU-Freizügigkeit halte ich den Begriff des Vielvölkerstaats für angebrachter, treffender, moderner und weniger welk als den des Volkes oder der Volksgemeinschaft. Letztere Begriffe gaukeln eine Homogenität vor, eine Geschlossenheit, die faktisch nicht (mehr) vorhanden ist. Das kann man bejammern oder anerkennen. Nun bin ich auch nicht nur Deutscher, habe einen weiteren Pass und habe so viele Jahre im Ausland verbracht (USA, Spanien), um die Vorzüge des Inhomogenen sehr zu schätzen und das Prinzip des Vielvölkerstaats als eine Errungenschaft der Moderne anzuerkennen.

      Menschen, vor allem Politiker, die den Volksbegriff exzessiv benutzen, wecken mein Misstrauen, weil sie eine Abgrenzung und Ausgrenzung damit verfolgen, die bei Höcke rassistische Züge trägt. Würde er von Deutschland als einem wunderbaren Vielvölkerstaat sprechen, sähe seine politische Verortung völlig anders aus. Tut er aber nicht. Sein Volksbegriff erkennt diese Moderne nicht an, rekurriert auf etwas Vergangenes, das ich um Himmels willen nicht wiederhaben möchte, und ist deswegen reaktionär.

      Man muss schon aufpassen, wie Höcke tickt, aber in manchen Aussagen wird es dann deutlich. In dem verlinkten, brandaktuellen Video schildert er den Abend des 9. November 1989 und was sein Vater ihn an diesem Abend (er lebte damals im Rheinland) sagte: die Wiedervereinigung wäre das Ende des deutschen Volkes. Denn trotz der ideologischen Ferne der DDR war sie für ihn dennoch ein Staat, „in dem noch diese über Jahrhunderte gewachsene und belastbare Vertrauensgemeinschaft intakt war.“ Diese Aussage ist so derartig falsch, töricht und dumm, dass es mich schüttelt.

      Herr Höcke will sicherlich nicht die DDR zurück, aber seine „über Jahrhunderte gewachsene und belastbare Vertrauensgemeinschaft“ funktioniert in der heutigen Zeit, wo Waren grenzenlos hin- und hertransportiert werden, nur noch hinter geschlossenen Mauern, ergo ohne Globalisierung und in Staatsdiktaturen, in denen ICH nicht leben möchte und für deren Wertschätzung ich derartige Politiker immer bekämpfen werde.

      Ab Minute 6: https://www.youtube.com/watch?v=QWt54x97nbc&feature=youtu.be

  • „….Deutschland als einem wunderbaren Vielvölkerstaat…“

    Bingo! Das entspricht genau der Sichtweise der Deutschen, welche unter 50 Jahre alt sind. Ein weltweit einmaliges Ergebnis einer gründlichen Gehirnwäsche zum Zwecke der Selbstaufgabe, Geschichtsvergessenheit bishin zur Ignoranz dessen, was dieses Land und sein homogenes Volk über Jahrhunderte der Welt geschenkt und hervorgebracht hat.
    (Vergl. dazu: Peter Watson: Der Deutsche Genius, Bertelsmann 2010, ISBN 978-3-570-01085-3) Bezeichnend, daß dies kein Deutscher (mehr) gewagt und niedergeschrieben hat.

    Ich möchte gerne den Polen, den Tschechen, den Ungarn, den Slowaken, den Dänen, den Italiener, den Franzosen oder Spanier u.s.w…kennenlernen, der derartigen Unfug und Wollen über sein Land bejubelt und/oder verbreitet.

    Diese Krankheit, bezeichnet mit der Formel „Am Deutschen Wesen muß die Welt genesen“ wird hoffentlich einmal ausgerottet werden. Wenn nicht, ist sie für den Patienten tödlich: Bedeutet Selbstauflösung. Die Immunität der Nachbarn gibt Hoffnung für die Heilung. Ein Serum konnte in höchster Not bislang immer gefunden werden.

    • Abgesehen davon, dass ich Ihre Wortwahl unverschämt finde und ich mich auf diese ad hominem Diskussionen (nein, ich bin nicht krank, danke der Nachfrage) i.d.R. nicht einlasse, antworte ich ein letztes Mal: Deutschland ist spätestens seit 1960 ein Einwanderungsland und setzt sich aus versch. Völkern zusammen. Die USA sind ein solches Land, Österreich ebenfalls und die Schweiz definitiv auch. Die Schweiz hat von den genannten Ländern sogar den höchsten Ausländeranteil, der nach Schweizer Recht nach 5 Jahren die Staatsbürgerschaft beantragen kann. Was ist daran krank, das anzuerkennen und eine Gesellschaft nicht in „echte“ und „falsche“ Bürger zu unterteilen?

      „bishin zur Ignoranz dessen, was dieses Land und sein homogenes Volk über Jahrhunderte der Welt geschenkt und hervorgebracht hat.“ Übrigens war dieses Volk nie so homogen wie Sie oder andere es gerne hätten. Die Schweden und Spanier nach dem 30jährigen Krieg, die Hugenotten, die Franzosen, die Juden… „Blutschande“ ist für den Gen-Pool einer Gruppe durchaus stärkend.

      Und ja, zügeln Sie ihre Wortwahl! Gehirnwäsche, Krankheit, Unfug… was bilden Sie sich Ungezogener eigentlich ein? Bitte bleiben Sie auch in Fragen der eigenen Identiät besonnen und höflich. Danke.

  • Sehr guter Artikel! Aber die Anmerkung unter (1), das mit dem Mädchen. Tränen und Rührstück ist mir bekannt, aber ist das mit ihrem Folgewunsch wirklich wahr??? Oder ist es nur übertragen gemeint? Wenn ersteres, gibt es dann dazu Quellen? Wäre ja ein echter Hammer! Gruß Matthias

    • Die Geschichte des Artikels ursprünglich aus der WamS beschreibt Cicero recht gut. Das Original liegt nur noch in gedruckter Form vor.

      http://www.cicero.de/berliner-republik/merkels-weinendes-fluechtlingskind-wie-reem-zum-spielball-der-palaestina-lobby

      Interessant ist auch die Anti-Israel-Lobby, die sich seitdem um das Mädchen kümmert und versucht, Schadensbegrenzung zu betreiben. Naja, Nachtigall, ick hör dir trapsen.

      Der bei Cidero verlinkte Welt-Artikel wurde abgeändert und ist in Anbetracht des Alters des Mädchens und nach anwaltlicher Intervention milde und höflich geschrieben. Finde ich auch richtig, denn man sollte Reem nicht verteufeln. Mir ging es um ihre Sozialisieriung und die ist überdeutlich, auch wenn sie sicher von den Eltern oder der Moscheegemeinde ausgeht.

    • Das ist ja unglaublich!!! Wenn ich mir überlege, welcher Schafsch… in Deutschland skandalisiert wird und dann so etwas TOTAL unter den Teppich gekehrt wird… George und 1984 lässt mehr als grüßen… :-(